DG: Ich sage gerne, dass ich in Edinburgh geboren wurde, in Grangemouth aufgewachsen und in Glasgow groß geworden bin, als ich an die Universität ging, um Schiffsbau zu studieren, und im zweiten Jahr meine liebe Natalie kennenlernte. Meine Prüfungsergebnisse waren nicht die besten, aber ich habe viel gelernt. G: Liegt es in der Nähe des Meeres? DG: Ja – wir haben Sandstrände, solange man nicht zu weit hinausgeht, wo es entweder felsig oder schlammig wird. Von unserem Haus aus können wir unser Boot rechts an seinem Liegeplatz sehen, oder im Winter blicken wir nach links und sehen es auf dem Trockendock am Pier in Capernaum. G: Woher kommt Ihre Leidenschaft fürs Segeln? DG: Ich komme aus einer Familie von Golfern, Radfahrern und Motorsportbegeisterten. Ein Großvater war Architekt und der andere Ingenieur, was ein nützlicher genetischer Hintergrund zu sein scheint. Meine Mutter segelte einmal mit Ronnie McGrowther, dem berühmten Bootsbauer aus Kilcreggan am Clyde. Sie gewannen das Rennen, weil sie »wunderschöne blaue Augen« hatte. Meine eigene Begeisterung begann, als ich mit zwölf Jahren das berühmte Kinderbuch »Swallows and Amazons« las; von da an war ich ziemlich süchtig nach der Romantik und dem Abenteuer des Segelns. G: Wie würden Sie Ihren derzeitigen Beruf beschreiben? DG: Ich bin Schiffsbauingenieur, Konstrukteur von allem, was schwimmt. Ich habe Segelyachten, Motoryachten, Superyachten und schwimmende Whirlpools sowie alles dazwischen entworfen. Mein Schwerpunkt liegt auf dem kommerziellen Design; derzeit arbeite ich beispielsweise an einer kleinen Autofähre mit Elektroantrieb. Ich habe zwei Leidenschaften klassische, schöne Yachten und Elektroantriebe. G: Woher kommt Ihre Verbindung zu klassischen Booten? DG: Klassische Yachten waren in den 1990er-Jahren eine günstige Möglichkeit, ein großes Boot zu erwerben, und ich besaß einen wunderschönen, von Capt. O. M. Watts entworfenen 8-TonnenKutter, der 1936 bei Everson & Sons in Woodbridge gebaut worden war. Meine Ambitionen, damit nach Norwegen zu segeln, wurden durch die Gründung meiner jungen Familie zunichtegemacht. DAVID GRAY 125 weiterlesen
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